Teilnehmer von Security Settlement Systemen müssen für die Bezahlung bei einem Kaufgeschäft kein Geld bereitstellen, wenn Verkaufsgeschäfte — im Verlauf eines Handelstages — mit gleichem Volumen getätigt werden. Die Security Settlement Systeme bieten hierzu so genannte „Overdraft Fazilitäten“ an. Diese stellen Kreditlinien für die Teilnehmer dar, die am Tagesabschluss jeweils aufgelöst werden müssen. Am Tagesabschluss werden alle Kauf- und Verkaufvorgänge einander gegenübergestellt (saldiert) und nur der Saldo ist in Form von Geld auszugleichen. Dies bezeichnet man als netting. D. h. das Transaktionsvolumen bei Security Settlement Systemen kann um ein Vielfaches höher sein als das für die Abwicklung aller Transaktionen benötigte Geldvolumen.
